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"A Ruah is"
ZUM ALLERLETZTEN MAL - die ultimative DERNIERE in der MÜNCHNER DREHLEIER
"Wer zwei linke Hände hat, sollte die Rechte verdrehen" - mit diesen Worten hatte einst der Vater den Sohn von dem Wunsch, Handwerker zu werden abgebracht. Und der Anwalt ist schließlich der beste Freund des Menschen. Zwar ist er, nach Studium und Gerichtspraxis, längst vom vom Rechtsweg abgekommen und endgültig auf der Kabarettbühne gelandet.
Angesichts der trüben Rentenaussichten aber kann ein drittes Standbein für einen Endfünfziger nicht schaden, und so kehrt der wortwitzige Entertainer in seinem Programm "A Ruah is" wieder zu seinen Wurzeln zurück - zur Juristerei und die Tiroler Heimat, denn eine Kitzbühler Kanzlei braucht dringend Verstärkung durch einen polyglotten, wortgewandten Mitarbeiter. So wird der geborene Innsbrucker, Ex-Oberösterreicher und Wahlmünchner mit so manchem alten Bekannten konfrontiert, wie etwa dem sauf- und rauflustigen Ex-Schilehrer Hannes "Hansei" Waltl oder einem ungarischen Grafen und Wahlkitzbühler, der ihn immer wieder zu seiner ureigenen Hungaro-Poesie inspiriert.
Diese Derniere ist die endgültige, lang gereifte Top-Fassung des hochgelobten Soloprogramms. Angesichts von soviel dichtem Wortwitz, skurrilen Pointen und Fremdsprachenparodien hilft am Ende nur ein Verweis auf unser verfassungsmäßig garantiertes Recht zu schweigen -
Oder kurz gesagt: A Ruah is!!!
Für die Freunde des abgehobenen Wortwitzes gibt es natürlich wieder das Allerbeste vom Meister des Schüttelreims.
Vor allem auf Donald Trump ein absolutes Muss:
„War sein Frisör denn vollgedröhnt
dass er ihn so zum Troll geföhnt?“
Was tun, wenn es beim Candle-light-dinner nach Gas riecht und kein Installateur erreichbar ist? Keine Sorge, im Internet gibt’s für alles ein Tutorial. Vom Selber Öl- und Reifenwechseln bis Operiere deinen Blinddarm selbst. No failure - no progress! Von einem aber rät Ludwig W. Müller dringend ab: vertrete dich niemals selbst vor Gericht - der Anwalt ist der beste Freund des Menschen!
Durch den Coronastillstand verunsichert nimmt der Kabarettist und Wortspielkünstler das Angebot an, zu seinen beruflichen Ursprüngen zurückzukehren. Ein drittes Standbein kann nicht schaden, und die Teilzeitarbeit in der Rechtsanwaltskanzlei liefert schließlich jede Menge Stoff fürs Kabarett. Einziger Haken: der Arbeitsplatz ist künftig in der Tiroler Provinz. Und so wird der geborene Innsbrucker mit Volksschulabschluss in Fieberbrunn mit so manchem alten Bekannten konfrontiert, nebst russischen Oligarchen, Volksmusikmillionären und deutschen Steuergeflüchteten.
Gottseidank beherrscht der Wort- und Rechtsverdreher neben diversen Fremdsprachen auch noch Oberlandlerisch und Unterlandlerisch. So steht an diesem Abend, verkörpert durch L.W. Müllers multiple Persönlichkeit, ein beachtliches Line-up an parodierten Figuren auf der Bühne. Da hilft am Ende nur ein Verweis auf unser verfassungsmäßig garantiertes Recht zu schweigen!
Oder kurz gesagt: A Ruah is!!!
Für die Freunde des abgehobenen Wortwitzes gibt es natürlich wieder das Allerbeste vom Meister des Schüttelreims.
Vor allem auf Donald Trump ein absolutes Muss:
„War sein Frisör denn vollgedröhnt
dass er ihn so zum Troll geföhnt?“
Foto: Uli Neumann-Cosel / Abdruck frei